Umgang mit schwierigen Patienten: Unterstützung in herausfordernden Momenten der Pflege

Im Pflegealltag begegnen Fachkräfte regelmäßig Situationen, die sowohl emotional als auch psychologisch herausfordernd sein können. Besonders der Umgang mit schwierigen Patienten oder fordernden Angehörigen stellt eine große Herausforderung in der Pflege dar. Diese Interaktionen können von Aggressivität, Misstrauen bis hin zu emotionaler Überforderung reichen. Solche Begegnungen erfordern nicht nur ein hohes Maß an Professionalität, sondern auch die Fähigkeit, die eigene mentale Gesundheit zu schützen. Ein angemessener Umgang mit diesen Situationen ist entscheidend, um eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten und gleichzeitig eine positive Grundhaltung für den Pflegealltag zu bewahren. Im Folgenden beleuchten wir einige Strategien, wie Pflegekräfte mit schwierigen Patienten und Angehörigen umgehen und ihre eigene mentale Gesundheit schützen können.

Verständnis und Empathie auch bei schwierigen Patienten in der Pflege zeigen

Ein Schlüsselelement im Umgang mit schwierigen Patienten und deren Angehörige ist es, Verständnis und Empathie zu zeigen. Oft steckt hinter aggressivem oder herausforderndem Verhalten eine tieferliegende Angst oder Frustration. Es ist wichtig, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen und zu versuchen, die Ursachen eines besonderen Verhaltens zu verstehen. Dies erfordert Geduld und die Fähigkeit, aktiv zuzuhören. Gleichzeitig ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen und professionell zu bleiben. Pflegekräfte sollten sich bewusst sein, dass sie nicht für das Verhalten der Patienten verantwortlich sind, sondern für ihre Reaktion darauf.

Mit problematischen Patienten richtig kommunizieren

Eine gute Kommunikation öffnet Möglichkeiten, um mit problematischen Situationen umzugehen und das Vertrauen von Pflegebedürftigen zurückzugewinnen. Dies beinhaltet ruhig und klar zu kommunizieren, auch in stressigen Momenten. Techniken wie das Paraphrasieren des Gesagten oder das Stellen offener Fragen können helfen, Missverständnisse zu klären und Patienten oder deren Angehörigen das Gefühl zu geben, gehört zu werden. Es ist außerdem hilfreich, eigene Emotionen zu kontrollieren und auf eine sachliche, nicht konfrontative Weise zu reagieren. In manchen Fällen kann es notwendig sein, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, wenn die Emotionen abgeklungen sind.

Selbstfürsorge & professionelle Unterstützung bei herausfordernden Problempatienten in der Pflege

Die ständige Konfrontation mit herausfordernden Problempatienten in der Pflege kann emotional sehr belastend werden. Daher ist es wichtig, dass Pflegekräfte auf ihre eigene mentale Gesundheit achten. Selbstfürsorge-Praktiken wie regelmäßige Pausen und Entspannungstechniken können helfen, ohne zusätzliche Stressbelastung in die Bewältigung kritischer Patientenbeziehungen hineinzugehen. In besonders schwierigen Fällen ist es ratsam, Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten zu suchen und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der „schwierige Patient“ gehört mithin in eine Supervision, die Lösungswege öffnet. Regelmäßige Teammeetings und interdisziplinärer Austausch helfen dabei, gemeinsame Strategien zu entwickeln und ein konsistentes Vorgehen zu gewährleisten. Zudem kann die kollegiale Unterstützung dazu beitragen, das Gefühl der Isolation zu verringern und das Teamgefühl zu stärken, was für die Bewältigung von Stress im Pflegealltag entscheidend ist.

 

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